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Artur Luiz Piza


Geboren 1928 in Sao Paulo

Lebt in Paris

Der Maler und Graphiker Arthur Luiz Piza ging nach seiner künstlerischen Ausbildung nach Paris, wo er heute lebt und arbeitet. Arthur Luiz Piza ist durch seine Gravüren und gemalten Mosaiken bekannt geworden. Als Graphiker hat er auf internationaler Kunstszene Preis um Preis erhalten: Das konnte ihn jedoch nicht davon abbringen, das Gravieren immer erneut als Aggressionshandlung zu verstehen, für die sich jedes Instrument eignet. Nicht nur die Radiernadel, nicht nur der Nagel, sondern auch Hohlmeißel und Hammer. Piza sagt selbst, dass er alle Arten von Hohlmeißeln, mit dem Hammer gehandhabt, vorzieht. Gravieren bedeutet für Piza "eine widerstrebende Oberfläche zu zerreißen, zu zerschneiden, Stücke aus ihr zu reißen". Dabei weiß er freilich, wie sehr jeder Einschnitt im Kupfer vom anderen abhängt. und daraus wird verständlich, dass Formideen oft erst während der Arbeit entstehen, auf Grund dessen, wie sich die Kupferplatte der Bearbeitung widersetzt oder fügt. Die Form: Sie ist in der kleinteiligen Reihung meist sehr übersichtlich und einfach, als geordnetes Prinzip ablesbar. Die Farbe: Piza zieht dem Heftigen und Lauten eine stillere Abtönung vor, die in ihrer sensiblen Eleganz ehrlich bleibt. Die geprägten Felder haben im Farbigen etwas Duftiges, während sie als Formen auch in ihrer Kleinteiligkeit - durch ihr haptisches Moment eher markant wirken. An wichtigen Gruppenausstellungen internationaler Art nimmt Arthur Luiz Piza bereits seit 1951 teil, darunter an zahlreichen Biennalen, sowie an der Documenta II in Kassel. 1971 war er bei der Nürnberger Ausstellung Graphik der Welt" vertreten. Mit Einzelaustellungen hat der Künstler im Jahre 1958 im Musée d'Art Moderne in Sao Paulo begonnen. Seitdem hat er seine Arbeiten in zahlreichen Galerien und Kunstinstituten in Europa und in Süd- Nordamerika gezeigt. Von den vierzehn internationalen Kunstpreisen, die er bisher erhielt, dürfte der wichtigste der David-Bright-Preis bei der Biennale Venedig 1966 sein.



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